Brand Identity – wer bin ich, für was steh ich, wie sollen mich meine Kunden wahrnehmen?

Übersicht

Am Ende gibt es ein Dokument, mit dem jeder deine Marke wiedererkennen wird.

Stark vereinfacht: Wie sieht deine Marke aus?

  • Zuerst, die Basics: Wie heißt die Marke und für was sie steht.
  • Wie sieht das Ganze aus? Welche Farben, welches Logo, welche Slogans oder welches Styling diese Werte zum Kunden transportieren.i
  • Zum Schluss die Dokumentation Eine Brand Identity ist nur die schriftliche Zusammenfassung all dieser Informationen.

Und was hilft das jetzt?

Das fragt sich wohl jeder. Du kennst eventuell Facebook oder Twitter – da wo Leute schreiben, wie oft sie am Klo sitzen oder wie toll sie an der All-Inclusive-Strand-Bar im Urlaub arbeiten können. Wenn du jetzt etwas auf Facebook posten willst, stell dir immer die Frage, passt das zu meiner Identität? Wenn ich eine sorgenfreie Dienstleistung anbiete, dann kann ich keine Negativ-Schlagzeilen in meiner Chronik teilen.

Weiters sollen die Kunden, Leser und Interessenten ja sofort erkennen, dass es sich um meine Marke handelt. Da ist es schon von Vorteil, wenn definiert wird, wie das Logo wo stehen kann und soll, wenn man Grafiken für Social Media erstellt. Zum Beispiel könntest du nur Bilder von Makros verwenden, weil du eben Detailverliebtheit repräsentieren willst.

Hast du das alles einmal durchdacht und schriftlich festgehalten, dann sparst du dir im täglichen Umgang mit der Werbung viel Zeit beim Überlegen ob es dir jetzt gefällt oder nicht – entspricht es der Brand Identity, dann wird es wohl passen!

Für Selbstständige bis zu Konzernen:

Du denkst dir jetzt sicher, das ist aber viel Aufwand für ein paar Entscheidungshilfen.

Stell dir Folgendes vor. Du engagierst neue Mitarbeiter mit Kundenkontakt. Mit einer Brand Identity können diese schnell herausfinden, wie sie sich verhalten sollen wenn Probleme auftreten, Neukunden auftauchen und andere Szenarien passieren. Das geht auch in die Richtung von Brand Language – also welche Phrasen sollten alle Beteiligten wann sagen. Das kann so einfach sein wie die Begrüßung.

Ich sage ja meistens, „Hallo, servas, bitte?“ aber auch ein „Wunderschönen guten Tag, Madame“ könnte für positiv eingestellte Marken passen. Da ich aber nicht weiß, wie die Kunden so drauf sind, verkneife ich mir meistens die Extreme.

Und wie kommst du jetzt zu einer Brand Identity?

Ich würde mal sagen wir arbeiten uns das aus! Es gibt wunderbare Tools wie Frontify, in dem wir deine Vorstellungen online festhalten und dokumentieren können. Im Normalfall reichen für kleinere Unternehmen fünf Sitzungen von je einer Stunde, um die Grundzüge zu besprechen als auch die Werte und Vorstellungen festzuhalten. Details und weitere Vorschläge kann ich selbstständig ausarbeiten. Als schönes Detail am Rande werden hier meistens überarbeitete Versionen von Visitenkarten, Flyern und die Webseite erstellt.

Und wenn dir das alles zu mühsam ist, dann gehen wir mal auf deine Kosten essen, wir reden ein wenig, ich erstelle noch vor Ort einen Logo-Vorschlag. Kommen wir ins Geschäft, bekommst du dann ein Set von Bildern und PSDs für weitere Social Media Aktivitäten und eventuell weitere Vorlagen für Print-Medien. Das ist mehr oder minder die „Hands-On“ Version einer Brand Identity.

Unterschiede

Was ist jetzt der Unterschied zu einer Corporate Identity oder Corporate Design? Eigentlich nur der Name und die Ausgangslage. Aber irgendwie habe ich noch keine Unternehmung getroffen, die aus der eigenen Firma keine Marke machen wollte. Wenn doch, dann gibt es genug Marken, die vermarktet werden sollen. Und Marken brauchen Brand Identities – also konzentriere ich mich lieber darauf.

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